Verankerungshaken

Die Ankerseile eines See- oder Binnenschiffes werden häufig nicht mehr an Pollern, sondern an beweglichen Verankerungshaken festgemacht. Die Haken lassen sich dabei z.B. elektromechanisch entriegeln. Zuerst werden die Festmacherleinen mit Hilfe dieser Hakensysteme eingeholt und dann die eigentliche Ankertrosse. Dies bietet u.a. die Vorteile der vereinfachten Handhabung und der erhöhten Sicherheit: In einem Notfall, z.B. bei Sturm, kann die Verankerung schnell gelöst werden. Dieselbe Technologie nutzt man auch beim Festmachen von Gastankschiffen an Offshore-Verladestationen oder bei Verladevorgängen von Schiff zu Schiff.

Verankerungshaken

Anforderungen

Die Verankerungshaken werden von Hubzylindern bewegt. Über eine optionale (und von den Anwendern meistens georderte) Winde, können die Festmacherleinen eingeholt werden. Diese Winde wird wahlweise über das Bedienpanel und/ oder einen Fußschalter gestartet und gestoppt. Der Fußschalter muss seewasserbeständig, mechanisch robust und je nach Applikation auch ex geschützt konstruiert sein.

Umsetzung

Ein sehr robuster und korrosionsbeständiger, für Extrem-Anwendungen auch in explosionsgefährdeten Bereichen entwickelter Fußschalter erlaubt das zuverlässige Betätigen der Winde für die Festmacherleinen. Optional bietet sich der Einsatz von Funk-Fußschaltern an, die größere Flexibilität bei der Positionierung der Schalter ermöglichen und keinen Ausfall durch Kabelbruch verursachen.

Kundennutzen

Der Einsatz von hoch beanspruchbaren, in Extrem-Anwendungen erprobten Fußschaltern schafft die Voraussetzung für eine absolut zuverlässige Bedienung der Verankerungshaken im Normalbetrieb und in Notfällen. Mit Funk-Fußschaltern wird zugleich eine nochmals ergonomischere Bedienung ermöglicht, und es gibt keine Leitung für die Energie- und Signalzuführung, die im rauen Hafenbetrieb Schaden nehmen könnte.

Verankerungshaken