Verladearmsteuerung

Schiffe, die Schütt- und Massengüter (Getreide, Baustoffe) sowie Flüssigkeiten transportieren, werden in der Regel über Verladeanlagen be- und entladen, die das Gut pneumatisch oder – bei Flüssigkeiten – über Pumpen fördern. Die Verladearme dieser Anlagen müssen während der Be- und Entladung so positioniert werden, dass ein kontinuierlicher Materialtransport gewährleistet ist. Zu den Antriebs- und Steuerungsaufgaben gehört die Überwachung der Positionen des Verladearms.

Verladearmsteuerung

Anforderungen

Die einzelnen Achsen der Verladearme müssen mit Schaltern bzw. Sensoren abgefragt werden, die sich im rauen Einsatz bewähren und z.B. seewasserbeständig sowie mechanisch robust sind. Da die Schalter oft an exponierter Stelle angebracht werden, kann der Einsatz von Funk-Schaltern die Installation erheblich vereinfachen und die Gefahr von Kabelbruch ausschließen. Wenn das Schüttgut bzw. die Flüssigkeit explosibel ist, sind zudem die Anforderungen des Explosionsschutzes zu berücksichtigen.

Umsetzung

Bei der Stellungsabfrage von derartigen Verladearmen entscheiden sich die Anlagenhersteller häufig für zwei Positionsschalter, die jeweils die Endpositionen einer Dreh- oder Linearbewegung überwachen. Hier stehen verschiedene Baureihen aus dem „Extreme“-Programm zur Verfügung – wahlweise in kabelgebundener Ausführung oder als Funkschalter, beide Bauformen auch für explosionsgefährdete Bereiche.

Kundennutzen

Auch bei dieser Applikation steht die Zuverlässigkeit der Positionsüberwachung unter rauen Umgebungsbedingungen (Salzwasser, Staub und Schmutz, schwer zugängliche Anlagenkomponenten) im Vordergrund. Zudem erlaubt der Einsatz von Funk-Positionsschaltern den Verzicht auf Schleifringe für die Energie- und Signalübertragung.

Verladearmsteuerung