Türabsicherung

Ist die Tür geschlossen oder geöffnet? Wenn diese Frage beantwortet werden soll und das Gelände weitläufig oder die Leitwarte weiter entfernt ist, bietet sich der Einsatz von Positionsschaltern an. An der zu überwachenden Tür wird einfach ein Positionsschalter mit einem geeigneten Betätiger befestigt, der ein Signal ausgibt, sobald die Tür geöffnet wird. Als Alternative zu konventionellen leitungsgebundenen Positionsschaltern kann man hier auch Funkschaltgeräte einsetzen.

Türabsicherung

Anforderungen

Bei Funkschaltgeräten ist zu klären, ob die Reichweite des Funksignals ausreichend ist. Wenn es sich um Anlagen bzw. Betriebsstätten der Energietechnik handelt, die brennbare Materialien lagern oder verarbeiten, die in Verbindung mit Luft explosionsfähig sein können, sind die Anforderungen des Explosionsschutzes zu berücksichtigen.

Umsetzung

Besonders elegant lässt sich diese Anforderung mit Funk-Positionsschaltern umsetzen, die das Prinzip des „Energy Harvesting“ nutzen. Ein elektrodynamischer Energiegenerator wandelt die kinetische Energie, die beim Betätigen des Schaltstößels entsteht, in elektrische Energie um. Die Energiemenge reicht aus, um das Funksignal an die Empfangseinheit zu übertragen. Somit benötigen die Schalter weder eine kabelgebundene Energiezuführung noch eine Signalleitung noch eine Batterie. Besonders interessant für die Energietechnik: diese Technologie ist als „Wireless Ex“ auch für explosionsgefährdete Bereiche verfügbar.

Kundennutzen

Die Funk-Positionsschalter lassen sich sehr einfach, ohne das Verlegen von Leitungen, am gewünschten Ort anbringen und bei Bedarf auch an einer anderen Stelle montieren. Auf der Basis dieser Funkschalter lassen sich komplette „Wireless Security“-Konzepte realisieren – auch mit „Wireless Ex“-Schaltgeräten.

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